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Solwodi“ und Schwester Lea Ackermann rührten auf

Administrator (2504) on 31 Jul 2017

Informationen über Hilfe für Frauen in Prostitution – großzügige Spenden

Informationen über Hilfe für Frauen in Prostitution – großzügige Spenden

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Ergoldsbach. (ga) Seit 32 Jahren ist Schwester Lea Ackermann in vielen Ländern auf der ganzen Welt unterwegs und setzt sich mit unendlicher Energie und überzeugender Hartnäckigkeit für Frauen in Not ein. Direkt aus Kenia kommend berichtete sie (am 09.05.) auf Einladung der Ergoldsbacher Buchhandlung Kindsmüller und des KDFB-Zweigvereins von SOLWODI (SOLidarity with WOmen in DIstress) und gewährte den Zuhörern Einblicke in ihre Arbeit und die Abgründe von Zwangsprostitution.
„Ich will mich um deine chancenlosen Töchter kümmern. Gott, lass mich bloß nicht hängen!“, erklärte die energiegeladene achtzigjährige Ordensfrau ihre Gedanken, die sie in den Anfängen ihres Engagements für Frauen in Not beschäftigten. Wütend über die Armut und das Elend der Frauen, die zum Vergnügen anderer billig sexuell ausgenutzt werden, machte sich Schwester Lea zunächst in Kenia und Ruanda, dann auch in osteuropäischen Ländern und Deutschland an die Arbeit und ließ keine Gelegenheit aus, dringend erforderliche Spenden aufzutreiben. Schmunzelnd erklärte sie, dass sie auch schon mal den Bischof aufgefordert habe, mit ihr ins Bordell zu gehen und mit betroffenen Frauen zu reden.
Entsetzt angesichts der Schicksale missbrauchter und zur Prostitution angebotener Kinder, verstanden die Zuhörer, wie wichtig die Projekte von Solwodi sind: „Jede Frau und jedes Mädchen hat von Gott Stärken und Gaben bekommen, aber viele haben keine Chance. Dabei sind gut ausgebildete Frauen ein Vorteil für die Gesellschaft!“ Deshalb werden Frauen von Solwodi nach ihren Fähigkeiten beruflich oder schulisch ausgebildet, deshalb kommen Kinder in Rescue-Zentren und erfahren erstmals Zuneigung, deshalb wird mit Wasser- und landwirtschaftlichen Projekten die Selbstversorgung gefördert. Die Beratungsstellen und Schutzhäuser bieten individuelle Hilfe bei Zwangsprostitution und Zwangsheirat, Menschenhandel und in schweren Lebenssituationen.
Begeistert vom Interesse und den vielen Nachfragen zur Gewinnung von Mitarbeiterinnen und zur Personalstruktur, zur Angst von Schwester Lea, zur Kooperation mit Regierungen und Behörden wurde Schwester Lea nicht müde, die vielen Facetten, aber auch die Grenzen ihrer Möglichkeiten aufzuzeigen. „Man muss sich immer bewusst sein: wir tun, was wir können; aber allen können wir nicht helfen!“ Bei der Lesung aus ihrer Biographie „Der Kampf geht weiter! Damit Frauen in Würde leben können.“ plädierte die Ordensfrau emotional für das längst fällige gesetzliche Verbot von Sexkauf, denn „keine einzige Frau macht Prostitution freiwillig! Prostitution ist kein Gewerbe, Prostitution ist die letzte Bastion der Sklaverei, Prostitution ist Gewalt!“
Nach den beeindruckenden und bewegenden Ausführungen von Schwester Lea, laut Anette Schavan einer der größten Frauen der Kirchengeschichte, laut Ingrid Kindsmüller einem Vorbild für viele, bedankten sich Elisabeth Kolbeck vom Frauenbund und Ingrid Kindsmüller, der die Thematik spürbar am Herzen liegt, bei der unermüdlichen Kämpferin mit dicken Spendenkuverts.
 
Weitere Informationen zu Solwodi gibt es im Internet unter www.solwodi.de.
 
Foto:
Nr. 8407: mit viel Herzblut berichtete Lea Ackermann von „Solwodi“
Nr. 8409: gespannt hingen die Besucher an den Lippen von Schwester Lea
Nr. 8413: Ingrid Kindsmüller dankte Lea Ackermann mit einer Spende  

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