Donnerstagsgebet in Kläham
Gebet zur Erneuerung der Kirche und Vorstellen einer mutigen Frau aus unserer Zeit
Lieder vom Frauenbundchor „Mosaik“ für Erneuerung der Kirche
Kläham. (ga) Waren es die einfühlsamen Lieder des Frauenbundchores „Mosaik“, die Infos zur engagierten Benediktinerin Schwester Philippa Rath oder der Termin, der genau mit dem Beginn der zweiten Synodalversammlung zusammentraf, was das Donnerstagsgebet (am 30.09.) in Kläham zu etwas ganz Besonderem machte? „An diesem Abend hat einfach alles gepasst, vor allem weil sich viele Gedanken zur Thematik und Gestaltung gemacht haben!“, meint Mitinitiatorin Irmtraud Ewender, die die Versammelten ermutigte: „Glauben auch wir voll Hoffnung, dass Umdenken und Erneuerung möglich ist. Und bleiben wir dran mit unserem Gebet!“
Dran blieben knapp 50 Frauen, die in der Expositurkirche Kläham interessiert das Leben und Wirken, das Engagement und den Einfallsreichtum der Bundesverdienstkreuz-Trägerin Sr. Philippa verfolgten. Als Mitglied des Synodalforums „Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche “ ist Sr. Philippa traurig, dass „es schon viele Generationen an Frauen sind, die für das Priesteramt verloren sind, deren tröstende Hände an Krankenbetten fehlen, deren gute Predigten ihren Gemeinden vorenthalten wurden.“ Sie ist der Überzeugung, dass Frauen gut ausgebildet, voller Engagement, Mut und Hoffnung ihre religiösen, intellektuellen und sozialen Talente in ihre Gemeinden einbringen wollen und hat dies mit ihrer Sammlung von Lebenszeugnissen in ihrem Buch „Weil Gott es so will“ bestätigt.
Passend zu den Gebeten für die Erneuerung der Kirche und die Stärkung der Frau sowie in persönlichen Anliegen sang Mosaik „Ein Kreis beginnt zu leben“, „Du trägst die Sünde der Welt“ und „der Segen Gottes möge dich umarmen“ und stimmten als Zugabe „Du bist die Freude“ an.





