Donnerstagsgebet im Zeichen von missio


Donnerstagsgebet im Zeichen von missio

Mit den Gedanken von missio verbanden viele Gläubige das Oktober-Donnerstagsgebet (am 28.10.) in Iffelkofen.

„Mutige Frauen aus Westafrika packen an“, erklärte Irmtraud Ewender die Parallelen und forderte zu mutigen Verhalten auf. Maria Wittmann stimmte - begleitet von Maria Steinhauser und Manuela Faltermeier - das Lied „Steh auf, die Liebe gibt dir Halt“ an, ehe es im Paulusbrief an die Galater hieß: „Lasst uns nicht müde werden, den Menschen Gutes zu tun!“ Mit der musikalischen Aufforderung „steh auf, sei mutig, geh voran“ berichtete Ewender von verschiedenen missio-Projekten, unter anderem von Frauen im Senegal, die mutig und über Religionen hinweg um die Schulausbildung für Mädchen kämpfen, damit diese langfristig ihr Leben selbst gestalten können. Mit dem Gebet „Schritt für Schritt“ machten die Gottesdienstbesucher darauf aufmerksam, dass Frauen auch in der Kirche Gutes tun können.

Nach dem Segen erzählte die gebürtige Koferin und leidenschaftliche Forscherin Elisabeth Spielbauer allerhand Interessantes zur Filialkirche St. Stephanus, die in der heutigen Form im Jahr 1726 eingeweiht wurde. „Reste der ersten Koferer Kirche, die 1590 erbaut wurde, finden sich noch im Turm; der hat deshalb auch die romanische achteckige Form“, wusste sie genauso wie allerhand Legenden zur Heiligen Katharina mit dem Radl und zum „Bauernherrgott“, dem Heiligen Leonhard. Sie wies auf Schätze in der Kirche hin, wie die Sonntags- und die Werktagsglocke, das schwere Vortragekreuz und die Rosenkranzmadonna.

Den mutmachenden und informativen Abend ließen die Donnerstagsbeter bei einer Tasse Tee am Lagerfeuer und netten Gesprächen, bei denen es nicht nur um die Zukunft der Kirche ging, ausklingen.


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