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Zukunftsfähige Kirche – wie sieht sie aus?

Miriam Biberger (biberger) on 12 Dec 2019

Gedankenaustausch beim Frauenbund

Gedankenaustausch beim Frauenbund

Zukunftsfähige Kirche – wie sieht sie aus?

Gedankenaustausch beim Frauenbund – Donnerstagsgebet für Veränderung

 „Wir sind die Stimme der Frauen, wir können sagen, was uns unter den Nägeln brennt

und wir im Frauenbund können etwas bewegen!“, so motivierten die engagierten

Frauenbundfrauen Irmtraud Ewender und Maria Wittmann die knapp 20 Frauen,

die sich (am 26.11.) bei einem Gedankenaustausch mit der Zukunft der Kirche beschäftigten.

 

Frauen sprechen über ihre Sorgen und Ängste

Nach einem Überblick über den Stand der Entwicklung hin zur partnerschaftlich und gleichberechtigten Kirche, die schon beim zweiten vatikanischen Konzil in den 1960er Jahren mit der Forderung nach einem gemeinsamen Priestertum aller Gläubigen begann, durch das Bekanntwerden vieler Missbrauchsfälle beschleunigt wurde und seither intensiv forciert wird, formulierten die Frauen ihre eigenen Sorgen. „Wenn ich an Kirche denke, mache ich mir Sorgen, weil sich junge Menschen oft nicht mehr angesprochen fühlen und Kirche gar nicht mehr erleben und erfahren wollen“, meinten die Frauen, die auch ihren Ärger in Worte fassten: „Viele Frauen sind als Laien auf verschiedensten Ebenen aktiv; trotzdem dürfen Frauen bei großen Entscheidungen nicht mitreden!“ und „Es müssten viel mehr Leute eingestellt werden, um Priester zu entlasten, so dass sich diese wieder mehr auf die Seelsorge konzentrieren können!“

 

Initiativen des Frauenbundes

Weil die Kirche Fähigkeiten braucht, die unabhängig vom Geschlecht sind, spricht sich der Katholische Frauenbund genau wie viele andere Frauenverbände schon lange für einen gleichberechtigten Zugang aller zu den Sakramenten und Ämtern der Kirche aus. Zusätzlich fordern sie die Aufhebung des Pflicht-Zölibats, die Abschaffung der verkrusteten Machtstrukturen und die konsequente Bestrafung in Missbrauchsfällen. Unter dem Motto „Maria schweige nicht!“ sind Frauen jetzt aufgefordert, mit ihren Unterschriften und mit einer Postkartenaktion ein Umdenken zu erreichen.

 

Donnerstagsgebet für Veränderungen

„Außerdem wollen wir das von Benediktinerin Irene Gassmann initiierte Donnerstagsgebet zur Erneuerung der Kirche aufgreifen“, informierte Ewender die aufgeschlossenen Frauen, „und dieses Mut und Zuversicht schenkende Gebet weiterverbreiten, das uns allen Schwung zu Veränderungen geben soll.“ Auf der Grundlage dieses  Gebets, bei dem das Vertrauen thematisiert wird, „dass durch neue Wege und einschneidende Veränderungen mehr Gutes geschaffen wird als durch Verharren im Ist-Zustand“, haben Irmtraud Ewender und Maria Wittmann eine Gebetseinheit zusammengestellt und damit die Frauen begeistert:. „Dieses Donnerstagsgebet wollen wir und hoffentlich immer mehr Frauen und Männer in Zukunft regelmäßig beten und so Schritt für Schritt unseren Beitrag für einen Veränderung der Kirche leisten!“  

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Gedankenaustausch beim Frauenbund

Gedankenaustausch beim Frauenbund


 


 

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…deshalb bin ich beim FRAUENBUND

 
Als ich damals neu zugezogen bin, habe ich mich anfangs wirklich einsam gefühlt – bis ich den Frauenbund Ergoldsbach entdeckt habe. Dort habe ich viele tolle Frauen kennengelernt, mit denen ich lachen, lernen, feiern und kreativ sein kann.
ein Frauenbundmitglied